Grundschule im Weiltal erhält Zertifikat für Gesundheitsförderung

 
 Dietrich Lobedank vom Staatlichen Schulamt Friedberg überreichte im Namen des Hessischen Ministeriums Schulleiterin Claudia Baumann die Urkunde zur Rezertifizierung als Gesundheitsfördernde Schule.  Foto: Götz
 
Von Michelè Götz

ROD AN DER WEIL - Im Hochtaunuskreis gibt es nur drei Schulen, die das Gesamtzertifikat "Gesundheitsfördernde Schule" erhalten haben, darunter die Grundschule im Weiltal. Und nicht nur das, die Schule in Weilrod im Ortsteil Rod an der Weil hat sie jetzt sogar zum zweiten Mal verliehen bekommen. Umso mehr freuten sich Alexandra Riefling und Dietrich Lobedank vom Staatlichen Schulamt Friedberg, die Urkunde des Hessischen Kultusministeriums Schulleiterin Claudia Baumann zu überreichen.

"Das setzt ein wirklich langjähriges Engagement voraus", lobte Lobedank als Generalist für Schule und Gesundheit die anspruchsvolle Arbeit von der Analyse, Planung, Durchführung bis hin zur Evaluation. Persönlich habe ihm der zuckerfreie Vormittag sehr gut gefallen. "Die Grundschule im Weiltal erkannte früh, das die Gesundheit einen zentralen Platz im Schulleben haben muss", sagte Lobedank weiter und dankte den drei Koordinatorinnen der Schule, Anette Rohbold, Susanne Elias und Brigitte Schoen, die sich in den Teilarbeitsfeldern Bewegung, Sucht und Gewaltprävention sowie Ernährung einsetzten.

In der Grundschule lernen die Kinder gemeinsam, wie viel Arbeit ein Schulacker macht, wie die Milch in die Tüte kommt oder dass durch gute Integration keine Gewalt entsteht. Die Schüler dürfen aktiv mit entscheiden, erleben demokratisches Handeln und verbindliche Absprachen des Kollegiums.

Als die Schule vor vier Jahren 2013 ihre erste Gesamtzertifikation erhielt, prüfte das Schulamt, ob den Schülern beispielsweise Obst und Wasser zur Verfügung steht, der Pausenhof über Bewegungsgeräte verfügt oder ob Streit geschlichtet wird. "Erziehung und Gesundheit sind untrennbar", zeichnete Lobedank die Offenheit der Grundschule aus. "Für die Rezertifizierung für weitere fünf Jahre dokumentierte die Schule ihre Arbeit, die einen dicken Leitz-Ordner füllt, und reichte zwei Unterlagen nach", sagte Alexandra Riefling, koordinierende Fachberaterin für Schule und Gesundheit.

 

Auf der Grundlage von mindestens vier erworbenen Teilzertifikaten können sich Schulen einer Gesamtzertifizierung als "Gesundheitsfördernde Schule" stellen. Davon sind die Teilzertifikate Ernährung und Konsum sowie Bewegung und Wahrnehmung verpflichtend. Wählbar sind zudem zwei weitere gesundheitsbezogene Profilelemente aus den Bereichen Sucht- und Gewaltprävention, Verkehr und Mobilität oder Lehrkräftegesundheit.

Wie fit die Schüler dank der gesundheitsfördernden Maßnahmen sind, zeigten sie eindrucksvoll im bunten Programm. Aus vollen Kehlen sang der Schulchor das "Waldlied" in der Aula und die ersten Klassen tanzten gemäß dem Bewegungszertifikat einen tollen, starken, afrikanischen Tanz. Die Schüler trommelten mit ihren Füßen und klatschen ausdrucksstark in die Hände. Nur gesunde Kinder können solch pure Lebenslust ausüben. Es ging aber auch leise, wie vier Schüler aus der zweiten Klasse ein Gedicht über Freundschaft und Zusammenhalt vortrugen. "Zusammen können wir viel machen. Ich mit dir und du mit mir", sprachen sie und brachten ein tolles Beispiel für das Zertifikat der Sucht- und Gewaltprävention.

Als Dank gab es vom Schulamt Friedberg noch einen zweckgebundenen Gutschein über 300 Euro und - natürlich passend zur Fußballweltmeisterschaft - ein Netz voll bunter Fußballbälle.

Quelle: http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/weilrod/grundschule-im-weiltal-erhaelt-zertifikat-fuer-gesundheitsfoerderung_18846237.htm

 

 

Eindrücke des Hausmusikabends 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulbücherei digitalisiert

FÖRDERVEREIN Grundschule im Weiltal hat 165 Schüler und der Verein 76

Mitglieder

ROD AN DER WEIL - (red). Die Grundschule im Weiltal ist sicherlich nicht die größte Grundschule im Hochtaunuskreis, doch hat sie etwas, wofür sie viele andere Grundschulen beneiden werden – einen aktiven Förderverein mit vielen Mitgliedern.

Claudia Baumann, seit den Sommerferien die Rektorin der Grundschule, dankte dem Förderverein für sein Engagement für die Schule und die Anschaffungen, die ermöglicht wurden. „Unsere Schulbücherei wurde digitalisiert, ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins wäre dies gar nicht möglich gewesen.“ Der Förderverein wird getragen von 76 Mitgliedern. „Das ist bei ungefähr 165 Schülern gar kein schlechter Schnitt“, resümierte die Vorsitzende Maren Steinhoff. Bei den eigenen Veranstaltungen könne man auf die Unterstützung aus allen Klassen zurückgreifen.

Im vergangenen Jahr hat der Verein neben den Einnahmen aus der Bewirtung beim Hausmusikabend, der Einschulungsveranstaltung und dem Büchereifest auch aus den Herbst- und Frühlingsbasar eine große Spende erhalten. „Hier geht ein großes Dankeschön an Lena Scholz und Jennifer Hops vom emsigen Organisationsteam“, so Maren Steinhoff. Durch die „Schulengel-Aktion“ bei Internetkäufen fließe dem Verein jährlich eine zuverlässige Spende zu. Zukünftig soll bei den Familien der Grundschüler nochmals für diese Aktion geworben werden.

Durch diese Einnahmen konnten Kosten für die Homepage der Schule, eine große Spende für die Bücherei, das Geolino-Abonnement sowie zusätzliches unterrichtsbegleitendes Material gespendet werden, das über die Lehrmittelfreiheit hinausgehe. Für die Theater-AG wurde das Noten- und Text-Material für das Musical übernommen sowie nach der Ausstattung mit der Mikrofonanlage nun auch ein besonderes Beleuchtungselement angeschafft. Stefanie Keiper, Lehrerin und verantwortlich für die Theater-AG, dankte dem Förderverein für dieses Engagement und berichtete von den tollen Möglichkeiten mit der neuen Technik und dem Spaß, den die Kinder an der Aufführung hatten.

 

Im jährlichen Wechsel unterstützt der Verein die Theater-Fahrt oder die Darbietung des Theaters in der Schule zur Weihnachtszeit, so im vergangenen Jahr den Besuch des Stadttheaters Gießen zu „Gurkes Glück“.

Für das kommende Schuljahr bat Rektorin Claudia Baumann um eine Unterstützung für die erstmalige Anschaffung von Hausaufgabenplanern für alle Schüler, welche auch vom Vorstand des Fördervereins sofort zugesagt wurde.

Die kommenden Veranstaltungen des Fördervereins wurden kurz besprochen, doch dank der „eingespielten Planung“ des Vorstandes, der aus der Vorsitzenden Maren Steinhoff (seit zwölf Jahren im Förderverein aktiv), ihrer Stellvertreterin Lena Scholz, Kassierer Ralf Lubjuhn, Schriftführerin Tanja Volkwein und Beisitzerin Katharina Lubjuhn besteht, war dieses Thema kurz und routiniert besprochen.

Quelle: http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/weilrod/schulbuecherei-digitalisiert_18724392.htm

 

 

Vorlesetag 2017

Am 17. November 2017 war es wieder soweit: Zum 14. Mal fand der bundesweite Vorlesetag statt. DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung bieten in ganz Deutschland an, sich in Schulen zu engagieren, um dort Kindern vorzulesen.

Im letzten Jahr waren es über 130.000 Teilnehmer, die ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens gesetzt haben. Denn für das Lesen und Vorlesen brauchen Kinder Vorbilder, die ihnen Lesefreude vermitteln, damit sie später mit mehr Begeisterung selbst zu Büchern, Zeitungen oder E-Books greifen.

Egal ob Bilderbücher, Erzählungen, Geschichten oder Sagen – wichtig ist, dass die eigene Freude am Erzählen oder Vorlesen spürbar wird. Diese Gefühle und die eigene Begeisterung übertragen sich auch auf die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer!

Natürlich hat die Grundschule im Weiltal es sich nicht nehmen lassen und konnte viele tolle Leseangebote bieten, unter anderem konnten einige Kinder Herrn Volz in der Turnhalle den Geschichten der Knopfpiraten lauschen.

Auf Matratzen liegend hörten sie von Chris Mould das Buch „Die Knopf-Piraten - Flucht in die Fluten“. Es geht um Helden, die nicht größer als ein Streichholz sind. Sie leben in einem Flaschenschiff in einem alten Trödelladen und sie lieben das Abenteuer! Als der Hund des Trödelladenbesitzers seinen Schlafplatz unter ihrem Regal bezieht, ist mit einem Mal ihr Weg zu den Essensvorräten blockiert. Als die Piraten die letzten Brotkrumen verspeist haben, steht für den Schiffsjungen Matz fest: Er wird sich in die Außenwelt wagen und sich den Gefahren stellen. Zum Glück sind seine treuen Kameraden nicht weit, als es für ihn wirklich brenzlig wird.

Die ehemalige Lehrkraft Frau Meisemann kam zu Besuch und las von Martin Ebbertz das Buch „Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen“. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Darin erfindet Onkel Theo mal wieder eine seiner berühmten Lügengeschichten und  erzählt eine verrückte Geschichte nach der anderen. Er erklärt, warum die Banane krumm ist, wie aus dem Hörnchen das Eichhörnchen wurde und warum das Kamel so gern Musik macht.

Frau Keiper gab im Klassenzimmer der 1b das Buch „Die Muskeltiere und Madame Roquefort “ von Ute Krause zum Besten.